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 PRESS 

Perfect Stranger

Die Presse
http://diepresse.com/home/kultur/news/5204297/Perfect-Stranger_Vom-Versuch-das-Fremdsein-zu-tanzen
("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.04.2017)
“(…) In „Perfect Stranger“, dem neuen Stück von Tanz.coop, hält man sich nicht lang damit  auf. Wenn Yusimi Moya Rodriguez mit Gestik, Singsang und Augenbrauenmimik dem Publikum klarmacht, dass es den Pappmaché-Hut bis in die letzte Reihe weiterzugeben habe, zeigt das charmant, wie man einander verstehen kann, wenn man kein Wort versteht. Choreografin Gisela Elisa Heredia, eine Wahlwienerin aus Argentinien, stellt in dem am Mittwoch im Kosmostheater uraufgeführten Stück die Körperlichkeit von Menschen und Kulturen in den Mittelpunkt. Und sie stellt eine fiktive Supernation infrage, in der alle ein
Haus am Strand haben, es keine Haie gibt, dafür Gratisäpfel für alle (…)”
 
Tanzschrift
Ditta Rudle in: http://www.tanzschrift.at/buehne/kritisch-gesehen/539-tanz-coop-imkosmos-perfect-stranger
„(...)Sechs ausverkaufte Vorstellungen von „Perfect Stranger“ im KosmosTheater, vonjungem Publikum besucht, und heftigst beklatscht. Gisela Elisa Heredia hat den richtigen Ton gefunden. Einer weiteren Aufführungsserie sollte nichts entgegenstehen (…)”.
 
Tanz.at
Edith Wolf Perez in: http://www.tanz.at/index.php/kritiken/kritiken-2017/1767-giselaelisa-heredia-tanz-coop-perfect-stranger
“(…)die Stärke von Gisela Elisa Heredias Arbeit liegt im Energielevel, den sie aus ihren DarstellerInnen herausholt. Alle vier beweisen sich als großartige TänzerInnen, SchauspielerInnen und KomödiantInnen. Sie verausgaben sich ohne zu ermüden und fesseln mit ihrer durchgehend hellwachen Präsenz. Derart animiert jubelte ihnen das Premierenpublikum am Ende zu Recht enthusiastisch zu (...).”
 
European Cultural News
Michaela Preiner in: : https://www.european-cultural-news.com/perfect-stranger-tanzcoop-
kosmostheater/16942/
“(…)Was braucht man, um ein zeitgenössisches Tanzstück auf die Bühne zu bringen?
 Einen Opener, der das Publikum neugierig macht und es am besten gleich in das Stück integriert. Musik, die ins Blut geht, rhythmisch verständlich ist und viele Geschmäcker anspricht.Tänzerinnen und Tänzer, die eine Persönlichkeit haben. Einen Plot, der gesellschaftskritisch ist. Eine Dada-Sequenz.Tanzkritik, die unterhält und last but not least Eine Schluss-Szene, die aufputscht.
Mit „Perfect Stranger“ hat die Choreografin Gisela Elisa Heredia & tanz.coop alle genannten
Anforderungen erfüllt (…)

Smokey Hugs and Cappuccino - Kleine Zeitung - 18.09.2016

Smokey Hugs and Cappuccino - Tanzschrifft.at - 14. April 2016

Mit vier Tänzerinnen und einem Tänzer zeigt Gisela Elisa Heredia in ihrer neuen Choreografie mit der Sehnsucht nach Nähe und dem Verlangen nach Distanz auseinander. Als Metapher dafür wählte sie, aus Argentinien stammende Choreografin den Tango. „Smokey Hugs and Cappuccino“, zeigt das homogene Ensemble im KosmosTheater ein flott und präzise getanztes Stück, das beim Publikum die eigenen Gefühle und am Ende begeisterten Applaus aktiviert.

Dem Titel zuliebe muss anfangs geraucht werden, die Kaffeetassen sind bereits geleert. Tango-Atmosphäre also und schon geht der Tanz los. Schnell versteht man: Es geht um die Liebe, heiß und gefährlich, und die Sehnsucht, oft unerfüllt, Zuneigung, nach Umarmung lechzend und Zurückweisung, oft ziemlich grob. Flüchtige Küsse werden getauscht, doch Liebe macht nicht immer glücklich, kann zum Ersticken führen und mit Bissen beantwortet werden, endet mit Verfolgung und Flucht, nicht nur zärtlich äußert sich der Wunsch nach körperlicher Nähe, wenn diese aggressiv gefordert wird.  Die Gliedmaßen verschlingen sich in einer Umarmung, gleich wird die Geliebte verschlungen werden.

Die Fünf tanzen barfuß, zeigen variantenreiche Duos, wirbelnde Solos und bewegen sich synchron im Raum. Heredia hat ein Gefühl für das richtige Timing und lässt sich nicht verführen mit dem Kitsch einer populistischen Tangoshow aufzuwarten. Im Gegenteil, Tangomusik und der Anklang an die richtigen Schrittfolgen, treten nur sporadisch auf. Die Choreografin hält sich an eine Aussage ihres Landsmannes und Kollegen Juan Carlos Copes: „Der Tang gleicht einer Liebe im wahren Leben. … Zwei Menschen sind im Tango vereint durch ein musikalisches Gefühl in einer Umarmung.“ Getanzt wird nicht Tango sondern Emotion.

 

Das musikalische Gefühl (die Musik wurde im Team zusammengestellt und verzichtet auf Ohrwürmer) bewegt auch die fünf Tänzerinnen, der Fluss der Bewegungen wird durch gesprochene Sätze, Ansagen über die eigene Befindlichkeit und auch unmotiviertes Kreischen frisch halten. Die Choreografie und ihre Ausführung durch die Mitwirkenden funktioniert so gut, dass ich keine Mühe habe, zu begreifen worum es geht, was ausgesagt, eigentlich sogar in kleinen Szenen erzählt, wird und mir meine eigenen Gedanken dazu machen kann. Auch was die Tänzerinnen dazu denken, können sie sehr gut im Tanz ausdrücke. Nicht immer ist das Gesagt von Belang.

 

Sei’s drum! Gisela Elisa Heredia, seit sechs Jahren als Tänzerin und Choreografin mit ihrem Kollektiv tanz.coop in Wien tätig, hat ein feines Stück erarbeitet das den Tänzerinnen viel Freiheit lässt.

…als Tänzerinnen sind alle vier Frauen voller Energie und Bewegungslust. Fünf ist eine ungerade Zahl, da bleibt meist einer übrig und das ist Adrian Dorfmeister, der einzige Man im Spiel…Heredia nutzt den leeren nur von Vorhängen begrenzten Raum schön aus und das bringt ihr anspruchsvolles Thema mit Esprit und Kurzweil als kompaktes Tanzstück auf die Bühne.

Gisela Elisa Heredia / tanz.coop: „Smokey Hugs and Capuccino“, gesehen am 14. April 2016, KosmosTheater. 

Mitwirkende: Adrian Dorfmeister, Cäcilia Färber, Elda Gallo, Jerza Rořnik Novak, Anna Possarnig.

Letzte Vorstellungen: 15. und 16. April, 20.30 Uhr, KosmosTheater

Tanz.at Gisela Heredia / tanz.coop „Smokey Hugs and Cappuccino“ AutorIn: Edith Wolf Perez (Tanz.at) Kritiken - 17. April 2016

April 15, 2016

Energieschub für Frühjahrsmüde. Nicht der Kaffee putscht in „Smokey Hugs and Cappuccino“ auf. Vielmehr wirkt die anhaltende Power der Performer belebend. Mit ihrer comic-haften Persiflage zum Thema „Umarmungen“ besetzt die Choreografin Gisela Heredia in der ernsthaften Wiener Tanzszene eine „Marktnische“: Ihre Performance ist frisch, frech, offensiv und wird von vier Tänzerinnen und einem Tänzer mit großer Spiellust interpretiert.

Für die Argentinierin Heredia ist der Tango der Inbegriff der Umarmung. Immer wieder gleiten die Performer in Tangoschritte hinein, klingt in der Soundcollage die entsprechende Musik an …

… Dass die fünf auch als Tanzensemble gute Figur machen, beweisen sie mit einem Gruppentanz am Ende der Performance, für den sie noch einmal ihr Reservoir an Energien mobilisieren. Der begeisterte Applaus wirkt da wie eine Katharsis-Entladung des Publikums.

Profil Magazine Photo of the Week 2011

August 31, 2011

von Tanja Güfel Vorarlberger Nachrichten

November 30, 2016

Tosenden Applaus gab es bei der Performance „I wanna be a Supernatural Rocket“ von Gisela Elisa Heredia mit Anna Schumacher, Cäcilia Färber und Anna Possarnig beim „Open Space“-Abend. Dass das Poolbar-Festival dieses Jahr nicht nur mir gesanglichen Highlights auftrumpft, beweisen zwei besondere Tanzprojekte, die diese Woche im Rahmen des Festivals über die Bühne gehen…Spürbare Energie

Das Stück „I wanna be a Supernatural Rocket“ brachte am Ende nicht nur das Publikum zum Toben, sondern auch das Feedbackteam. „Das Stück habt ihr ausgezeichnet getanzt. Man kann eure Energie deutlich spüren. Ich hoffe, man darf euch noch öfter in dieser Konstellation sehen“, resümierte Daniel Renner.

One rotten Day in Paradise, regionaut.meinbezirk

March 31, 2011

Schmiede11 hat begonnen. Leider nur einmal zu sehen: Die Eröffnungs- Performance „One rotten Day in Paradise“. Gisela Elisa Heredia und Veronika Mayerböck gehen von der Struktur zum Chaos und wieder zurück. Mithilfe des allgegenwärtigen Verpackungsmaterials Plastik inszenieren die beiden Tänzerinnen die Geschichte moderner Verführung. Viel Verzweiflung wird spürbar.

I wanna be a Supernatural Rocket, Ditta Rudle,tanz.at

October 04, 2016

Auch Gisela Elisa Heredia darf sich nicht mehr zu den Newcomerinnen zählen. Seit 2009 leitet sie das Festival Tanz Tag Wien, zu dessen Gründerteam sie auch zählt. Mit drei Tänzerinnen und eine Miniaturheroine hat sie ein Stück über Helden und solche die es werden wollen, solche die es nicht mehr sein wollen und solche, die nicht als Helden zu erkennen sind, oder solche die sich als Helden feiern lassen, ohne welche zu sein, erarbeitet. Raumgreifend und schwungvolle, barfuß und in festen Stiefeln, mit präzisen Bewegungen in einer mitunter humorvollen Choreografie erobern die Heldinnen die Bühne, die die Welt ist…

Bezirks Blätter – Hallein

June 13, 2016

Hallein: kunstraum pro arte |
Chaos creates structure: die Schmiede zu Gast im „kunstraum pro arte“.
HALLEIN (rik). Einen Teil des kreativen Schaffens aus der Schmiede, das sich derzeit in Hallein abspielt, nimmt die bildende Kunst ein. Der daraus gestaltete Eröffnungshöhepunkt spielt sich jedes Jahr mit der Vernissage in der Galerie kunstraum pro arte ab. Werke von Klaus Mähring, Bartholomäus Traubeck, Valeria Schwarz, Crapaud Mayer, Lisha und Ellinor Ljungkvist widmen sich ganz der heurigen Thematik „chaos creates structure“. Die Tanzperformance von Veronika Mayerböck und Gisela Elisa Heredia „One rotten day in paradise“ stellte das anschaulich dar.

Schnittstelle, die siebte - chaos creates structure 17. 09. 2011, ruediger

September 09, 2011

Schmiede11 hat begonnen: mit der siebten Schnittstelle seit 2005 im kunstraum pro arte und sieben Zugängen zum Thema „Chaos creates structure“ – sie verzaubern aus den unterschiedlichsten persönlichen Blickwinkeln bis zum 8. Oktober.
In das Chaos als treibende Kraft im künstlerischen Prozess und in die Werke führte die Kunsthistorikerin und freie Kuratorin Emilie Mayer ein, die auch inhaltlich für die Ausstellung verantwortlich ist.

von Ditta Rudle (Die Presse - Schaufenster)28.04.2011

April 27, 2011

Gisela Elisa Heredia und Stefanie Wieser
Mit 300 Euro in der Tasche starteten zwei Veranstalterinnen vor drei Jahren den Wiener Beitrag zum Welttanztag.
Während des Studiums an der Konservatorium Wien Privatuniversität lernten die beiden einander kennen. Aus gemeinsamen Seminararbeiten wurde eine Freundschaft, die nun neuerlich in eine Kooperation mündete. Heredia, die im argentinischen Córdoba Tanz und Choreografie studiert hatte, wunderte sich, dass der internationale Tanztag, weltweit zum Geburtstag des Tänzers, Choreografen und Tanztheoretikers Jean Georges Noverre gefeiert, in Wien so wenig Aufmerksamkeit fand, und schritt zur Tat. Mit 300 Euro in der Tasche veranstalteten die Freundinnen 2009 den ersten „Tanz Tag“ in Wien. In der feinen Galerie Kandinsky traten Tänzerinnen und Performer ohne Honorar auf, um mit dem Publikum – „Viele Leute, die noch nie in einer Tanzvorstellung waren“, staunten die Veranstalterinnen – zu feiern. Ein Erfolg, der nach Fortsetzung rief. Im dritten Jahr ist das Tanzfest bereits auf zwei Tage angewachsen. Die internationale Tanzszene hat den Wiener „Tanz Tag“ entdeckt und die Kuratorinnen haben lernen müssen, auch Absagen zu versenden. Zum Hauptberuf soll das Organisieren von Festivals dennoch nicht werden.
Foto: Die Presse © Julia Stix

Balletin Dance magazine - Argentina Beatriz Cotello Corresponsal Balletin Dance (2009) Buenos Aires

August 31, 2009

Tanz.coop, impulsada por Gisela Heredia y Steffi Weiser, dos jóvenes egresadas del Conservatorio de la ciudad de Viena, es una interesante iniciativa que apunta a abrir espacios no convencionales para dar cabida a nuevas generaciones de bailarines.
Aspiran a desarrollar proyectos en los que se conjuguen diversas ramas del arte, así, su primera experiencia, tanztag09, en el día internacional de la danza, tuvo lugar en una galería de cuadros.
En la oportunidad, el dúo tanz.coop mostró, por una parte su talento coreográfico, en la pieza reproducción uno de Gisela, y por otra, su considerable capacidad de organización, que les permitió congregar a un grupo de bailarines y coordinar diversas actividades que ocuparon toda la tarde y culminaron con una muestra de trabajos individuales y colectivos de gran originalidad.  Se proponen repetir la experiencia del tanztag todos los años y tienen en reserva una larga lista de proyectos.



tanz.at Geburtstagsfest mit Performance Teil 1 | AutorIn: Ditta Rudle | 19.04.2011

April 18, 2011

Gisela Elisa Heredia und Stefanie Wieser feiern in Wien zum dritten Mal den internationalen Tanztag. Mit viel Energie und anfangs ohne Geld haben die beiden Tänzerinnen ein kleines Festival gegründet, das Gäste sogar aus den USA anlockt. Dass der erste Versuchsballon gleich so hoch gestiegen ist, hat die jungen Tanzbegeisterten selbst überrascht.

Kennen gelernt haben Gisela Elisa Heredia und Stefanie Wieser einander beim Studium der Tanzpädagogik am Konservatorium Wien Privatuniversität. Heredia, in Argentinien geboren, suchte unter den Schülerinnen der jüngeren Jahrgänge Mittwirkende für die Seminararbeiten auf der Bühne. Aus der Kooperation wurde eine Freundschaft, die nach den Studienjahren neuerlich in einer Kooperation mündete.

Heredia, die in Córdoba (Argentinien) „Tanz und Choreografie“ studiert hat und nach einem Wienbesuch bei ihrem Bruder „hängen“ geblieben ist und noch ein Studium angeschlossen hat, fiel auf, dass der internationale Tanztag, der weltweit am Geburtstag des Tänzers, Choreografen und Tanztheoretikers Jean Georges Noverre (* 29. April 1727 in Paris; † 19. Oktober 1810 Saint-Germain-en-Laye) gefeiert wird, in Wien so wenig Aufmerksamkeit fand und schritt gemeinsam mitSteffi zur Tat. An die Hürden hatten die jungen Adeptinnen Noverres nicht gedacht. Etwa, dass um überhaupt handlungsfähig zu sein, ein Verein gegründet werden muss. Aufhalten ließen sie sich dadurch nicht. 21. Juli 2009 wurde „tanz.coop- verein for arts.“ bei den Behörden eingetragen. Da war der erste Tanz Tag schon Vergangenheit.

In der feinen Galerie Kandinsky traten Tänzerinnen und Performer ohne Honorar auf, um mit dem Publikum – „"Mehr Leute, als wir erwartet haben. Die Mundpropaganda und die von uns verschickten E-Mails haben gewirkt“ zu feiern. Der Erfolg ermutigte zur Fortsetzung. Im dritten Jahr ist das Tanzfest bereits auf zwei Tage angewachsen – „Voriges Jahr war so ein Gedränge, dass wir das heuer etwas lockerer haben wollen“– und einer Förderung durch die Stadt würdig. Die internationale Tanzszene hat den Wiener Tanz Tag entdeckt, Anmeldungen sind dafür heuer aus aller Welt eingetroffen. Die Kuratorinnen haben lernen müssen, Absagen zu versenden, können aber den Auftretenden ein kleines Honorar zahlen und „ein paar“ Flyers drucken lassen. Reise- und Aufenthaltskosten für die aus Portugal, Brasilien oder Tschechien angemeldeten Mitwirkenden sind natürlich noch nicht im Budget vorhanden und das eigene Honorar deckt nicht mal die Spesen.. „Wir arbeiten fast ein ganzes Jahr an diesem Fest, mit einer öffentlichen Ausschreibung. 

tanz.at Geburtstagsfest mit Performance Teil 2 | AutorIn: Ditta Rudle | 19.04.2011

April 18, 2011

Wir glauben beide an dieses Projekt und wollen dass es wächst.“ „Und wir sind stolz“, wirft Gisela ein, dass wir vom Kulturamt gefördert werden, weniger wegen des Geldes, als wegen der Anerkennung.

Ein Teil des Konzepts, das die Veranstalterinnen ausgearbeitet haben, ist die Suche nach immer neuen Orten. „Heuer sind wir im Werk, einer alten Fabrik, wo wir die Räume für einen Monat gemietet haben, damit die Tänzerinnen und Performer sich mit dem Raum auseinander setzen können und ein Stück genau dafür schaffen können.“ Der erste Tanz Tag (2009) in der feinen Galerie Kandinsky statt; im Vorjahr wurde in der Alten Drinkomathalle (Gewerbehof) in Wien-Breitensee gefeiert. „Es gibt ja in Wien wenig Bühnen, wo Tanz oder Performance gut aufgeführt werden kann, deshalb haben wir auch  nie an ein Theater gedacht, sondern ganz neue Räume gesucht, da bleibt das Projekt spannend. Wir nisten uns aber nirgends ein, nächstes Jahr sind wir wieder wo anders“, sagt Heredia und zählt auf, was der Tanz Tag heuer alles zu bieten hat: Ein Workshop mit Gina Milovan Kohler, die Masterclass mit Doris Uhlich und die Vorführung von Videoaufzeichnungen erster Tanzauftritte oder Choreografien haben bereits im Vorfeld stattgefunden. Die Installation zu Thema Bewegung und fünf kurze Stücke sollen genau an Noverres Geburtstag erfreuen. Die Räumlichkeiten, die das Duo bis jetzt gefunden hat, zeichnen sich alle durch Offenheit aus und so dürfen sich Gisela und Steffi freuen, dass „ein ganz anderes Publikum kommt, als zu den üblichen Tanzveranstaltungen. Viele Leute haben noch niemals Tanz auf der Bühne gesehen.“ Anschließend an die Performances ergibt sich ganz zwanglos das Gespräch zwischen Zuschauer/innen und Künstler/innen. Heuer werden das unter anderen sein: Andrea Nagl, Österreich, André Soares, Portugal, Agnieszka Dmochowska, Polen & Karin Pauer, Österreich sowie Leonie Humitsch & Markus Rainer, Österreich.

Tanz Tag.11, 29., 30.4, ab 19.30 Uhr, Werk - Kunst und Kulturzentrum, Neulerchenfelder Straße 6–8, 1160 Wien.

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